Kollektivfahrschule Herbst
An diesem Samstag war es neblig und trotzdem hatten sich eine stolze Anzahl Mitglieder und auch Polizisten der Korps NW und OW eingefunden und warteten gespannt, was an diesem Tag auf dem Programm stand.
Turnusgemäss wurde dieser Anlass durch Mitglieder des Vorstandes organisiert. Es waren dies Norbert und Toni. Nach einer kurzen Begrüssung durch Herbert übernahm dann das OK und erklärte den Anwesenden mittels sorgfältig vorbereiteter Unterlagen, was an diesem Tag geplant war. Ursprünglich war eine Begrüssung im Theoriesaal geplant. Da nun aber dieser Zugang zum Theoriesaal nur noch mit Batch möglich war, musste diese Präsentation zwangsläufig draussen abgehalten werden.
Nachdem die Zweierteam gebildet waren, wurden die Fahrzeuge übernommen und schon kurze Zeit darauf verliessen wir das ALC Rothenburg. Damit es keine Mas-sierungen auf der Strecke gab, fuhr die Gruppe eins im Gegenuhrzeigersinn und die Gruppe zwei im Uhrzeigersinn. Wer sich nun gefreut hatte, über den Schallenberg ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen, wurde leider enttäuscht. Auch auf der weiteren Strecke blieb die Nebeldecke geschlossen.
Nach einem kurzen Kaffeehalt ging es weiter Richtung Seftigen, über Riggisberg und dann in die hügelige Region des Freiburgerlandes. Ziel und Mittagessen von diesem ersten Teil der Fahrt war das kleine Dorf Sorens in der Nähe von Bulle. Bei der Ankunft wurden wir durch das OK eingewiesen und wie einmal in der RS gelernt, die Fahrzeuge sauber aufgestellt und gesichert. Dann begaben wir uns ins Restaurant. Da die beiden Strecken in der Länge leicht unterschiedlich waren, gab es eine kurze Verzögerung beim Mittagessen, da nicht alle zur gleichen Zeit eingetroffen waren. Dafür wurden wir mit einen feinen Salatbuffet, Cordonbleu mit Pommes und Gemüse verwöhnt. Und zudem gab es noch ein Dessert obendrauf, da wurden wir aber richtig verwöhnt.
Nach dem Essen wurden die Strecken vertauscht und nun hatten wir die Chance, über den Jaunpass zu fahren und natürlich auch die Hoffnung, über den Nebel zu kommen. Doch zuerst passierten wir einen Alpabzug mit Freiburger Kühen (Nur schwarz und weiss gefleckte Tiere). Je höher wir uns zur Passhöhe schraubten, umso mehr wurde es heller und dann, einfach so waren wir an der Sonne. Stahlblauer Himmel, wunderschön herbstlich gefärbte Bäume in rot und gelb und dazu ein unglaubliches Bergpanorama liess unsere Herzen höherschlagen. Auch durch das Simmental bis Spiez und dann bis zur Brünig Passhöhe gab es kein Nebel. Aber auf der Obwaldner-Seite wurden wir bald wieder in den Nebel eingehüllt. Bise sei Dank. Flott ging es dann auf der A8 und weiter auf der Autobahn A2 ohne Stau bis nach Rothenburg.
Die nachfolgenden Arbeiten wir Tanken, Papiere ausfüllen etc. gingen wie immer zügig voran und schon bald konnte das OK uns alle in das wohlverdiente Wochenende entlassen. Herzliche Dank an die Organisatoren, dies war wiederum ein unvergesslicher und unfallfreier Tag nach rund 320 gefahrenen Kilometer. Wir freuen uns schon auf die nächsten Fahrtrainigskurs im Jahr 2026.
