Übung Remorca

27. April 2024

Bei noch etwas kühlen Morgentemperaturen, aber bereits mit viel Sonnenschein konnte der Anhängerkurs in Rothenburg gestartet werden. Nach der üblichen Ausweiskontrolle und Bestätigung der Fahrtüchtigkeit konnte Herbert als Kursleiter eine interessierte Gruppe GMMU Teilnehmer an diesem Samstagmorgen im Theroiesaal begrüssen.

Nach der Vorstellung des Tagesablaufes gab es zuerst verschiedene Verkehrstheoriefragen im Zusammenhang mit alltäglichen Situationen zu lösen. Kurz nach neun Uhr waren auch die schwierigste Situation theoretisch gelöst und es erfolgte eine Kaffeepause mit Gipfeli und Mohrenköpfen, gespendet von unserem Mitglied René Wehren. Herzlichen Dank.

Anschliessend wurden die Lastwagen und MBG 300 in Gruppen gefasst und die Anhänger mit den Zugfahrzeugen auf dem Dach der Halle 8 abgeholt. Zurück auf dem Waschplatz empfing uns Wachter Ronny als Ausbildner für die Anhänger. Nach der Einführungstheorie (was muss wann wo und wie gemacht werden), galt es nun, mit den Zugfahrzeugen die Anhänger in den verschiedensten, aber auch alltäglichen Situation, in Parklücken zu stellen. Oder auch einfach Rückwärtsfahren Lenkrad- resp. Gegenlenkradseitig. Tönt alles einfach. Wer aber einmal versucht hat, einen Anhänger 87 rückwärts zu stossen, kennt die Ausgangslage. Wenn der Anhänger hinter dem Zugfahrzeug endlich sichtbar wird, ist es schon zu spät und ohne Korrektur nach vorne geht dann gar nichts mehr.

Schnell war es halb zwölf geworden. Auf Anweisung von Herbert wurden die Anhänger abgehängt und gesichert mit Radkeil stehen gelassen. Dann erfolgte die Verschiebung nach Stans Flugplatz. Aber bereits auf der Autobahn war Stau Richtung Luzern. Also gemütlich im Schritttempo durch den Sonnenbergtunnel, erst dann ging es flott nach Stans. Bald erreichten wir das Restaurant Schützenhaus, wo uns ein reichhaltiges Mittagessen erwartete. Zum Greifen nahe waren die schneeweissen Berge im stahlblauen Himmel und die Sonne war richtig warm. Aber leider war hier keine Ausbildung angesagt. Also zurück ins ALC Rothenburg und dort starteten die nächsten Übungen nur noch in zwei Gruppen.

Die eine Gruppe arbeitete dort weiter, wo sie vor dem Mittagessen aufgehört hatten, die andere Gruppe durfte eine Spezialausbildung absolvieren. Ronny hatte seinen zivilen Lastwagen mit Kran mitgenommen. Ronny instruierte alle zuerst, wie der Kran bedient werden musste. Dann durften wir ran. Es galt nun, grosse Zementblöcke verschiedener Gewichtsklassen hochzuheben, auf ein anderes Palett zu verladen und das Ganze auch wieder retour. Nicht ganz einfach, aber wenn der Dreh mit den Knöpfen und Hebel am tragbaren Bedienerpult einmal raus war, ging es recht flott. Bald wurde gewechselt und die zweite Gruppe durfte sich nun auch versuchen. In Absprache mit dem Log Center hatte Herbert abgemacht, dass die alten, nassen und morschen Paletten ersetzt werden. Dies war nun die Aufgabe der anderen Gruppe. Auch diese erfüllte diese Vorgaben bravourös.

Schnell ging auch diese Ausbildungsvariante vorbei und es galt, die gefassten Fahrzeuge und Anhänger wieder abgabebereit zu machen. Auftanken, Zustandspapiere, Fahrtenkontrollheft etc. korrekt ausfüllen, dann die Fahrzeuge und Anhänger am richtigen Ort wieder hinstellen und Anhänger mit den Radkeilen vor dem Wegrollen sichern. (Sicherung bei Druckverlust). Bald waren auch diese Arbeiten erledigt und Herbert rief zur Übungsbesprechung.

Zuerst galt einmal der Dank an Ronny für die Ausbildung an den Anhänger und er erhielt eine Flasche Wein als Dank unter Beifall überreicht. Alle Teilnehmer waren des Lobes voll und es wurde sogar gewünscht, wieder einmal einen solchen Anhängerkurs durchzuführen. Herbert als Übungsleiter nahm dies gerne als Pendenz auf. Bald schon konnten alle in den wohlverdienten Wochenendurlaub durch Herbert entlassen werden. Herzlichen Dank auch an die Organisatoren dieses Anlasses, hervorragend wie ein Mitglied sich äusserte.