Kollektivfahrschule Frühling

12. März 2022

Der Tag versprach angenehm mild zu werden und Niederschlag war auch keiner vorhergesagt. Beste Bedingungen also für die grösste Teilnehmerschar seit einiger Zeit, die erste Fahrübung des Jahrs 2022 zu absolvieren. Neben den fleissigen Teilnehmern aus den eigenen Reihen durften wir auch vier Angehörige des Nidwaldner Polizeikorps sowie einige Nichtmitglieder als Gäste begrüssen.

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Übungsleiter der GMMU, den üblichen Formalitäten und dem Austausch einiger privater Neuigkeiten - viele hatten sich auch zufolge der Pandemie seit längerem nicht mehr gesehen - begann dann die Übung mit der Einteilung der Detachemente und der Bekanntgabe des Fahrauftrags. Die ziemlich genaue Definition der Route, inklusive Bereitstellung des entsprechenden digitalen Kartenmaterials, ist in den letzten Jahren bei uns etwas zum Standard geworden. Doch dieses Mal sollten neben dem Verschiebungsziel nur einige grobe Ortschaften als Weg sowie Passierzeiten genügen, um die Übung insgesamt und die Detachemente zu koordinieren.

Das Ziel war eigentlich für alle die Siedlung Bisisthal zuhinterst im Muotathal, doch dieses erhielt nur das aus 3 Pw gl bestehenden Vordet wirklich genannt. Es hatte den Auftrag, Muotathal um spätestens 10.55 Uhr zu passieren, um sich bereitzuhalten, im Ziel die Einweisung der 8 Lastw sicherzustellen, die ab ca. 10.45 Uhr östlich von Muotathal aufkolonniert wurden. Die Lastwagenkolonne wurde zusammengezogen, um entgegenkommenden Verkehr weniger zu behindern und gleichzeitig das eigene Vorankommen auf der schmalen Strasse zu beschleunigen. Die Fahrt führte zunächst nach Küssnacht am Rigi und danach entlang dem Viewaldstättersee. Wie geplant um kurz nach 11 Uhr begann dann der Aufstieg Richtung Bisisthal, wo uns im Restaurant Schwarzenbach die Gastlichkeit von Markus und Sonja Schelbert-Gwerder erwartete.

Wir genossen bei prächtiger Aussicht Richtung Muotathal ein köstliches Mittagessen, das rundum und zahlreich gelobt wurde. Wieder einmal in geselliger Runde beisammenzusitzen und Benzingespräche zu führen - das hatte vielen wohl schon gefehlt. Eine von der Gesellschaft offerierte Kafferunde beschloss unseren Mittagshalt und schon bald ertönten vor dem Haus wieder die Motoren, darunter auch einzelne altgediente Steyr- und Saurermaschinen, deren Besatzungen auf den schmalen und steilen Strassen etwas mehr gefordert waren. Trotzdem scheinen gerade diese alten Göppel dem einen oder anderen schon etwas ans Herz gewachsen zu sein, denn Interessenten, die wenigen noch verbliebenen Wagen zu fahren, finden sich immer zur Genüge.

Die Nachmittagsfahrt über Schwyz - Rothenturm - Schindellegi - Sihlbrugg - Albis - Rothenburg war dann wenig ereignisreich und alle Fahrzeug erreichten Rothenburg eher früher als vorgegeben, um die nötigen Arbeiten für die Rückgabe der Fahrzeuge zu erledigen. Mit der Schlussbesprechung und dem Hinweis auf die bevorstehende Verabschiedung der Steyr-Lastwagen konnten alle Teilnehmer in einen milden Samstagabend entlassen werden.

Besten Dank an Herbert für die Vorbereitungsarbeiten und die Unterstützung bei der Rekognoszierung