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Kollektivfahrschule 1

17. März 2018

Um 07.25 Uhr stand ich vor dem Tor im Log Center, Aussenstelle Emmen/Rothenburg und versuchte mit dem Schlüssel; - der die Mil Sich mir am Vortag ausgehändigt hatte- , das Eingangstor zu öffnen, um die letzten Vorbereitungen im Theoriesaal zu treffen. Aber da passierte gar nichts. Nach links oder rechts gedreht, keine Toröffnung! Was nun? Auch das Seitentor liess sich nicht öffnen und die ersten Teilnehmer fuhren schon auf den Parkplatz. Also Handy raus und der MP in Sarnen anrufen. Die verwiesen mich an die Mil Sich auf dem Flugplatz Emmen. Also rein in dem Privat Pw, - in Begleitung von Norbi Epp. Vor Ort grosser Staunen, auch hier kein weiterkommen. Man sei noch nicht ausgebildet wie im Log Center das Tor bei Pannen geöffnet werden kann...?! Zwei Mitarbeiter kamen dann doch mit uns nach Rothenburg um das gleiche Schicksal wie ich zu erfahren, - da kam niemand in den Park rein. Also nächste Telefonate mit diversen Leuten, um dann endlich die richtige Person in Guido Küchler (Teamleiter Fahrzeugstellung Rothenburg) zu finden, der sich anerbot, von Sarnen nach Rothenburg zu fahren um mit einem weiteren Schlüssel allenfalls Erfolg zu haben. Nach weiteren 20 Minuten warten (es war nun bereits 08.45 Uhr) bei kühlen 7 Grad Temperatur vor dem geschlossenen Tor, kam dann die Erlösung. Mit dem Schlüssel von Guido für das mechanische Tor  konnten wir endlich in den Park hinein. Nicht vorzustellen, wenn es im Park gebrannt hätte und niemand kann hinein..!

Mit fast 1 ½ Stunden Verspätung konnten wir dann die Fahrzeug übernehmen und mit dem Kurs beginnen. Ebenfalls dabei waren drei Wm in Ausbildung aus der Schule Romont, die den Samstag mit uns verbrachten.

Um 09.45 Uhr waren alle Fahrzeug auf der Strecke, die uns via Ruswil nach Grosswangen, von dort über das Ostergau nach Willisau führte. Dann nach Schötz, um über die Hügel nach Fischbach, Altbüron zu gelangen. Dort gab es einen kurzen Kaffeehalt. Anschliessend ging es weiter über Madiswil nach Ochlenberg wo uns ein Tunneldurchgang erwartete. Obschon die Masse auf der Hinweistafel mit 3.60 nicht gerade viel Raum für eine Durchfahrt mit einem neuen IVECO mit Hackengerät gewährte, war die Durchfahrt überhaupt kein Problem. Anschliessend via Herzogenbuchsee nach Wangen an der Aare. Um Zeit zu gewinnen, nahmen wir das Teilstück nach Oensingen/Klus Balsthal auf der Autobahn unter die Räder. Keine gute Idee! Stau und langsames Vorankommen war angesagt. Ab Klus Balsthal nahmen wir die Durchfahrt nach Ramiswil um dann Richtung Scheltenpass abzuzweigen. Das Wetter spielte immer noch mit und die angesagte Regenfront hielt sich weiterhin zurück. Dann, nach einer Weile kam ein Schild mit der Aufschrift Restaurant Linde, Brochleten. Hier führte und die immer enger werdende Strasse in Windungen und Steigungen bis zum Restaurant hoch. Oben angekommen, wurde gemäss Einweisung der Fahrzeugpark erstellt, um dann mit schnellen Schritten in die Beiz zu gelangen, denn alle hatten nun Hunger. Wir waren die einzigen Gäste an diesem grauen Samstagmittag. Normalerweise kehren hier viele Wanderer ein. Es gab nach den Salat einen feinen Braten, Nüdeli und Rübli zum Essen. Ein Kaffee lag noch drin, dann mussten wir schon wieder weiter. Draussen hatte sich mittlerweile der Nebel angeschlichen und die Sicht war gleich Null. Trotzdem kamen alle Fahrer heil nach unten und wieder auf die Strasse zur eigentlichen Passhöhe. Leider dank dem Nebel keine Sicht, denn hier auf rund 900m wäre ein schöner Weitblick. Die Strecke wurde gegenüber der ersten Ansage am Morgen (via Delemont, Laiufen, Passwang) nun via Moutier, Gänsbrunnen gefahren. Dies aus Zeitgründen. Und zudem hatte ein starker Regen eingesetzt, der nicht zum einfacheren Fahren beitrug. Auf der Autobahn, diesmal mit weniger Stau, fuhren wir nach Rothenburg zurück, um die restlichen Arbeiten nach der Fahrt auszuführen. (Tanken, waschen, Papiere ausfüllen, Fahrzeug wieder in den Park zurückstellen etc.).

Dann, ca. 17.00 Uhr gab es eine kurze Übungsbesprechung der Organisatoren Norbi und Herbert. Alle waren trotz dem späten Start; - dank dem Eingangstor - des Lobes voll. Super und anspruchsvolle Strecke, keine Unfälle und hoffentlich auch keine Geschwindigkeitsüberschreitungen.!

Es war ein interessanter Tag und wir freuen uns bereits auf die nächste Übung im Sommer.

Anmerkung, das Tor konnte erst am Montag wieder geöffnet werden, die Ursache war immer noch nicht bei Redaktionsschluss bekannt)

Ein begeisterter GMMU’ler