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Forest Road

Samstag, 21. September 2019

Es ist dies bereits die vierte Auflage dieser Spezialübung mit Kleinfahrzeugen über Nebenstrassen und Waldwege, daher auch der Name Forest Road (Waldstrasse).

Um 08.00 Uhr konnte die Übungsleitung in der Personen von TL Matthias und Präsident Herbert fünfzehn Mitglieder im Log Center Aussenstelle Rothenburg bei herrlichem Wetter begrüssen. Analog der Übung vom 2018 war diesjährige Fahrstrecke wieder aufgebaut. Hier wird der Beifahrer gefordert, und zwar im Kartenlesen; und wenn dies nicht weiterhilft: Via GPS Signal über die Webseite der GMMU ist die Strecke zusätzlich ersichtlich. Tönt zwar einfach, ist es aber in der Realität nicht, den in der Regel ist die Theorie und Praxis nicht immer identisch (hoffentlich reicht der Akku im Smartphone…!)

Nach der Einführung durch das Organisationsteam, Bildung von 2-er Patrouillen und anschliessender Fahrzeugübernahme ging es los. Gestaffelt wurde das Log Center verlassen und nun war man sich selbst überlassen. Via Rothenburg, Bertiswil führte bald eine Abzweigung ins Grüne. An hübschen Bauernhöfen und weidenden Kühen vorbei, durch Obstbäume mit viel bereits rot gefärbten Äpfeln, über Feld und Wiesenwege führte der Weg nach Rain. Immer wieder war ein Fahrzeug unterwegs anzutreffen, wo der Beifahrer versuchte, die richtige Fahrstrecke zu suchen und nicht in ein Fahrverbot zu fahren (diese gab es reichlich und immer dort, wo es am schönsten zum Fahren gewesen wäre…, oder die Strasse war wegen kurzfristiger Sanierung geschlossen)! Selbst durch die Wüesti (Bezeichnung eines Bauernhofes) führte die Fahrt. Orte wie Ballwil, Ottohusen, Abtwil, Ober Wund, Winterhalden, Forsthaus etc. wurden passiert und immer weiter und tiefer ins Luzerner Land und bald auch ins Gebiet vom Kanton Zug führte die Strecke. In Abtwil war ein Kaffeehalt angesagt. Gelegenheit, um mit dem Kameraden - denen, die die gleiche Gaststätte für einen Zwischenhalt gewählt hatten - die vergangenen 1½ Stunden Fahrt nochmals Revue passieren zu lassen. Dann ging es weiter durch die Engelgasse (haben aber keine gesehen) über die Reuss Richtung Holzhäusern und Risch, um dann in Küssnacht das Restaurant Frohsinn anzufahren. Hier war der Mittagsrast angesagt. Da es mittlerweile fast 25 Grad warm geworden war, konnte das feine Mittagessen (Suppe, Voressen, Nüdeli und Gemüse) bei diesen angenehmen Temperaturen draussen eingenommen werden. Auch das obligate Kaffee lag noch drin.

Doch schon bald ging es weiter. Nach einem Gruppenfoto vor den Fahrzeugen orientiere das OK über die Strecke am Nachmittag. Und da hatte sich die Übungsleitung noch etwas Besonderes einfallen lassen. Unser Mitglied und Augenarzt Dietmar Thumm heiratete seine Gabriela in der St. Magdalener Kirche im Meggen. Die Gelegenheit, mit allen Teilnehmern Spalier zu stehen. Ein Fahrzeug wurde vor der Kirche in Stellung gebracht und als dann das Hochzeitspaar aus der Kirche trat, war die Überraschung gross, so viele AdA’s in Uniform zu sehen. Leider drängte die Zeit und die aufgestellten Köstlichkeiten des Apèros konnten nicht degustiert werden (aber alleine der Anblick war köstlich).

Bald setzte sich der Tross wieder in Bewegung und es galt nun, auf dem kürzesten Weg durch die Stadt Luzern nach Rothenburg zu kommen. Erstaunlich gut und mit wenig Verkehr waren bald alle Fahrzeuge wieder im Log Center angekommen.

Die restlichen Arbeiten wie Auftanken, Abspritzen, Papiere ausfüllen und Fahrzeuge zurück im den Park zu stellen war dann nur noch Routinearbeit.

Bald einmal und nach einer interessanten Übungsbesprechung und Ideen für das nächste Jahr konnte die Übungsleitung alle Kameraden gut gelaunt und zufrieden in den wohlverdienten Urlaub entlassen. Eine Auflage zur fünften Durchführung dieses Anlasses im Jahr 2020 ist geplant. Also, lassen wir uns wieder und einmal mehr überraschen.