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Kollektivfahrschule 2

Samstag, 13. Oktober 2018

Strahlend blau präsentierte sich der Tag um 08.00 Uhr bei 9 Grad, als wir uns auf dem Parkplatz der Log Aussenstelle Emmen versammelten. Im Theoriesaal wurden wir vom Kursleiter Herbert begrüsst und über den Tagesablauf anhand einer Präsentation orientiert. Eine tolle Strecke galt es zu befahren und die 2-er Teams waren rasch gebildet um die Strecke auf die Karte zu übernehmen. Dann ging es zu den Fahrzeugen.

Nach der kalten Nacht waren alle Scheiben mit Tau beschlagen und müssten entsprechend gereinigt werden. Nach dem Marschparkdienst und ein paar Angewöhnungsrunden im Park ging es los. Um 08.45 Uhr hatten alle den Park verlassen. Über Ruswil-Wohlhusen-Entlebuch-Schüpfheim-Langau-Eggiwil erreichten wir die Schallenberg Passhöhe. Nun war es an der Zeit für einen Kaffeehalt. Auf der Veranda war bereits ein anderes Team eingetroffen und bei einem feinen Nussgipfel und Kaffee wurde die Strecke bis hierhin intensiv besprochen. So macht es natürlich Spass bei einem solchen Bilderbuchwetter diese Strecke zu befahren.

Doch die Zeit drängte, denn es galt auf Zeit am Zielort für das Mittagessen einzutreffen. Also hinunter nach Steffisburg-Üetendorf-Reutigen-Wimmis. Dann ging es über langgezogene Kurven und etwas schmälerer Strasse nach Äschi hoch. Herbert hatte noch eingangs erwähnt, dass hier auch Postautos verkehren. Der Niesen war zum Greifen nahe als wir uns immer höher die Strasse hinaufschraubten. Bei der Abzweigung Sudtal ging es zuerst etwas flacher um dann wieder anzusteigen. Hier wurde die Strasse nun richtig schmal und konzentriertes Fahren war angesagt. Dank dem tollen und warmen Wetter waren auch viele Ausflügler unterwegs. Mit Toleranz und Ausweichstellen für die uns entgegenkommenden Fahrzeuge ging es immer weiter ins Tal hinein. Aber halt, waren wir noch richtig? Die Strasse wechselte vom Teerbelag auf Naturstrasse und stieg in leichten Kurven unter buntgefärbte Bäume am Strassenrand an. Nun gut, die Richtung stimmte und deshalb fuhren wir weiter. Und nach weiteren 10 Minuten Fahrt und um eine Kurve biegend erreichten wir das Ziel, das Restaurant Pochtenfall auf rund 1000 Meter über Meer.

Viele Ausflügler hatten schon ihr Auto parkiert und wo sollten wir unsere grossen Fahrzeuge den hinstellen? Aber da winkte schon die Übungsleitung und wies uns eine Parkzone ein. Also Retourgang rein und mit viel Geschick konnten die schweren Fahrzeuge sicher parkiert werden. Wir sind halt Motorfahrer und solche Parkmanöver machen uns nicht mehr nervös. Nachdem der Keil unter die Räder geklemmt war, begaben wir uns ins Restaurant. Aber nicht drinnen, nein, draussen wo es warm war, und dies Mitte Oktober! Was für ein Tag. Bei einer feinen Kürbissuppe, Wildsaubratwurst und Rösti und interessanten Gesprächen ging die Mittagszeit schnell vorbei.

Um 13.30 Uhr ging es zurück zu den Fahrzeugen. Überraschen war, das kein Wanderer sich beschwerte, dass wir mit den grossen Fahrzeugen bis hierher gefahren waren. (Vermutlich im Wissen, dass auch 50 Plätze-Car bis hierher fahren). Mit dem BMG 300 als Spitzenfahrzeug und Vorwarner, dass noch mehrere Lastwagen folgten, ging es wieder zurück nach Äeschi. Von dort via Krattigen auf die Schnellstrasse Richtung Interlaken-Brünig-Sarnen-Rothenburg. Ohne Probleme und zügig erreichten wir nach ca. 1 ½ Stunden wieder Rothenburg. Die nachfolgenden Arbeiten waren dann wie immer Routinearbeiten und gingen speditiv von sich. Trotzdem mussten die Fahrzeuge gewaschen werden, da der Staub auf der Naturstrasse sich überall am Fahrzeug abgesetzt hatte.

Nach der Übungsbesprechung und „Manöverkritik“ durch die Übungsleitung konnte ein toller und unfallfreier Tag abgeschlossen werden. Alle waren begeistert und des Lobes voll.

Im Frühling 2019 steht die nächste Kollektivfahrschule an. Sicher sind wir dann wieder dabei.
Besten Dank an die Übungsleitung, das war Spitze.